IT-Nutzungsbedingungen an der Universität Basel

Themen: Rechtliche Grundlagen, Reglement des Rektorats, Reglement von Switch für die Internetnutzung, Netzwerknutzung, Zweck der Nutzung, Anschluss ans Uninetz, Einwahl ins Uninetz, Sicherheit der Rechner im Netz, Schutz anderer Benutzer, Filesharing (P2P), Accountnutzung, Passworte/Passwortüberprüfung, Sicherheitsscans für E-Mails

Rechtliche Grundlagen

Die allgemeinen rechtlichen Grundlagen zur IT-Nutzung und zum Datenschutz finden Sie auf einer Extraseite. Diese allgemeinen rechtlichen Grundlagen gelten natürlich auch im Bereich der Universität. Darüber hinaus gelten für die Universität auch die folgenden Regeln:


Reglement des Rektorats

Zunächst gilt das vom Rektorat erlassene Reglement über den Umgang mit universitären Informatikmitteln sowie die Weisung des Rektorats betreffend Verwaltung persönlicher Zugangsberechtigungen zu universitären Informatikmitteln .


Reglement von Switch für die Internetnutzung

Der Internetprovider der Universität Basel ist Switch - das Schweizer Forschungsnetzwerk. Für die Nutzung der Dienste hat Switch ein Reglement (deutsch / französisch ) erlassen, das für alle angeschlossenen Einrichtungen und deren Nutzer gilt.


Erweiterung und Konkretisierung durch die IT-Services

Die IT-Services haben entsprechnend §1 des Rektorats-Reglements weitere, erläuternde Weisungen erlassen.


Netzwerknutzung

Das Netzwerk der Uni Basel stellt für alle seine Benutzer ein wichtiges Arbeitsmittel dar. Damit sein Betrieb aufrechterhalten werden kann, müssen sich alle Teilnehmer an die folgenden Regeln halten. Diese Regeln sollen nicht die Kommunikation einschränken, sondern möglichst vielen Benutzern einen reibungslosen Zugang zum Netz ermöglichen.


Zweckgebundene Benützung

Jegliche Benützung des BSnet muss im Einklang stehen mit dem vorrangigen Ziel, dem Informationsaustausch im Rahmen von Lehre und Forschung an der Universität Basel.

  • Das Netz darf nicht benützt werden, um Gesetze oder Verordnungen zu verletzen. Insbesondere muss das Datenschutzgesetz beachtet werden.
  • Die Benützung des BSnet zu kommerziellen Zwecken ist nicht zulässig. Insbesondere darf keine Werbung verbreitet werden.

Anschluss eines Rechners an das Universitätsnetz

Die IT-Services haben einige Regeln für den Anschluss eines Rechners an das Universitätsnetz definiert. In Kürze:

  • Eine Netzwerksteckdose darf nur nach Absprache mit dem Computerverantwortlichen (CV) benutzt werden.
  • Die Netzwerkeinstellungen sind von den IT-Services vorgegeben und werden durch die CVs den einzelnen Rechnern zugeteilt.
  • Ein Rechner darf ohne Rücksprache mit dem CV nicht von einer Dose auf eine andere umgesteckt werden.
  • Es müssen grundlegende Sicherheitsanforderungen eingehalten werden (aktueller Zustand von System und Software, Virenschutz, gutes Passwort).

Einwahl in das Universitätsnetz / VPN

Universitätsangehörige haben die Möglichkeit, ihren Rechner von zuhause oder unterwegs über Telefon oder VPN mit dem Netz der Universität zu verbinden. Da der Rechner dann Teil des Universitätsnetzes ist, müssen sowohl die Regelungen für die Nutzung des Universitätsnetzes als auch grundlegende Sicherheitsanforderungen eingehalten werden (aktueller Zustand von System und Software, Virenschutz, gutes Passwort). Wenn ein Rechner diese Bedingungen nicht erfüllt, kann der Zugang zum Universitätsnetz begrenzt oder die Einwahl für den Nutzeraccount ganz gesperrt werden. Mit der Nutzung erklären die Teilnehmer ihr Einverständnis zu diesen Regelungen.


Sicherheit der Rechner am Netz

Es dürfen keine Programme entwickelt, weitergegeben oder eingesetzt werden, die

  • Zugangsberechtigungen zu Rechnern (z.B. Passwörter) aufbrechen
  • in andere Rechner unberechtigt eindringen
  • Daten oder Programme anderer verändern oder beschädigen (z.B. Viren oder Würmer).

Schutz anderer Benutzer

Daten, Programme und andere Informationen von Benutzern dürfen nicht ohne deren ausdrückliche Einwilligung eingesehen, verändert, weitergegeben oder zerstört werden.
Es ist nicht statthaft, sich als eine andere Person auszugeben.
Andere Benutzer dürfen nicht belästigt werden (z.B. durch Kettenbriefe).


Austausch von urheberrechtsgeschützten Dateien über Peer-to-Peer-Netzwerke (Filesharing)

Im Internet gibt es verschiedene virtuelle Netzwerke, über die Dateien ausgetauscht werden. In den allermeisten Fällen wird vor allem Musik, Filme oder copyright-geschützte Software angeboten. Dies verstösst zumeist gegen geltende Gesetze . Darüberhinaus werden über solche Dateien oft Viren und andere Schadsoftware verbreitet. Der Download von grossen Datenmengen belastet das Universitätsnetz und verursacht Kosten und ist daher nur für universitäre Aufgaben gestattet. Entsprechend §2 (Copyright), §3 (private Nutzung in geringem Umfang ohne Gefährdung der Sicherheit) des "Reglement über den Umgang mit universitären Informatikmitteln " behalten sich die IT-Services daher Massnahmen vor, solchen Verkehr generell oder für einzelne Rechner zu begrenzen oder komplett zu sperren.


Accountnutzung

Die Rechnerressourcen der Uni Basel stellen für alle Benutzer ebenfalls ein wichtiges Arbeitsmittel dar. Damit ein sicherer Betrieb aufrechterhalten werden kann, müssen sich alle Teilnehmer auch an folgende Regeln halten:

Persönliche Passworte / Passwortüberprüfung

Jede/r Benutzer/Benutzerin erhält für die zentralen Rechner/Email einen Benutzernamen (login) und ein persönliches Passwort. Für die lokalen Rechner (PCs, MACs) kann ein weiterer Nutzernamen mit Passwort zugeteilt werden.

Das persönliche Passwort darf nicht an andere Personen oder Institutionen weitergegeben werden. Wurde das Passwort weitergegeben, haftet der Benutzer / die Benutzerin für den Missbrauch des Passwortes durch Dritte.

Da das Passwort die "Tür" zu den Rechnern und den eigenen Daten darstellt, muss es so gestaltet sein, dass es nicht leicht erraten werden kann (es gibt Computersoftware, die das automatisch versucht). Die Passworte werden auf den Systemen nur verschlüsselt gespeichert. Die IT-Services können die Sicherheit der gespeicherten und verschlüsselten Passwörter über entsprechende Testsoftware bei Bedarf prüfen. Definiert diese Software ein verschlüsseltes Passwort als leicht zu erraten und damit unsicher, wird der/die jeweilige Nutzer/Nutzerin informiert und muss sein/ihr Passwort umgehend ändern. Ändert er/sie es nicht, kann ihm/ihr von den IT-Services ein neues, sicheres Passwort zugeteilt werden oder der Zugang zu universitären Informatik-Ressourcen beschränkt werden.

(Weitere Informationen: Bitte lesen Sie unsere Informationen zu sicheren Passworten und wie Sie ein Passwort ändern können .)


Sicherheitsscans für E-Mails

E-Mails sind leider häufig auch Transportvehikel für unerwünschten Inhalt wie Schadsoftware (z.B. Viren ) oder unerwünschte Werbung (Spam). Alle an die Email-Domain "unibas.ch" gesendeten, unverschlüsselten Emails und alle Emails, die über den Mailserver der Unibasel versendet werden, werden auf dem Mailserver über spezielle Software automatisch auf Computerviren und Spam geprüft und entsprechend gekennzeichnet. Erkannte Viren oder andere Schadsoftware werden prinzipiell gelöscht. Bestimmte Dateianhänge, die als besonders gefährlich eingestuft werden müssen, werden ebenfalls gelöscht. Die Nutzer können festlegen, was mit solchen spam- oder virenverseuchten Mails passieren soll: automatisches Löschen oder Verschieben in spezielle Ordner.

Achtung: Kein Spam- und Virenfilter arbeitet perfekt. Daher kann es vereinzelt vorkommen, dass erwünschte Mails als "Spam" oder "virenbefallen" beurteilt werden und umgekehrt. Die IT-Services können daher keine Gewähr übernehmen.