Informationen zum Netzwerkumbau 1.5.2015- 3.5.2015

Das Netzwerkteam der IT-Services erneuert von 1.5.2015 bis 3.5.2015 das zentrale Datennetz. Das Netzwerk und alle internen IT-Services stehen an diesem verlängerten Wochenende NICHT zur Verfügung! Die Unterbrüche betreffen alle Gebäude und alle Dienste im internen Netz, ebenso Email und VPN!
Mit dieser Seite wollen wir unsere Nutzer und Nutzerinnen über den Ablauf und die Hintergründe informieren.

Warum gibt es diesen lange andauernden Ausfall?


Die zentralen Netzwerkkomponenten im Datennetz der Universität Basel sind in die Jahre gekommen. Die eingesetzten Komponenten können nicht weiter aufgerüstet werden, um die Anforderungen auch in den nächsten Jahren abzudecken.

Aufgrund von Platzlimitationen in den beiden zentralen Netzwerkknoten und Leitungslimitationen können wir das neue Netz nicht vorab parallel aufbauen, sondern müssen am 1.5.2015 zunächst alle Verbindungen aller Gebäude entfernen und alle alten Geräte ausbauen. In einem zweiten Schritt werden die neuen Geräte eingebaut und alle Verbindungen neu gesteckt.

Danach muss das neue zentrale Netz und alle Dienste intensiv getestet werden. Ab Samstag Mittag werden mit Unterstützung der ITSCs und CVs die Anbindungen der Gebäude getestet. Sollte das neue Netz trotz intensiven Vorab-Tests nicht ausreichend stabil funktionieren, werden wir von Samstag Nacht bis Sonntag Mittag die alten Geräte wieder einbauen müssen und danach am Sonntag nachmittag erneut testen.

Wie wirkt sich der Umbau vom 1.5. - 3.5. auf das Datennetz und die IT-Dienste aus?

Freitag 1.5.2015

Am 1.5. morgens ab ca. 8:00 Uhr wird das zentrale Datennetz der Universität Basel abgestellt. Alle zentralen Komponenten werden ausgebaut.


Alle Verbindungen zu allen Gebäuden sind dann ausser Betrieb, ebenso alle Funknetze. Auch alle zentralen Dienste wie Netzwerklaufwerke, Email, VPN, SAP usw. werden nicht mehr erreichbar sein.

Auch die Namensdienste und Authentisierungsdienste (AAI, Windows-Domäne) sind dann nicht mehr erreichbar, so dass auch dezentrale Dienste nicht mehr funktional sein werden.

Ab Nachmittag wird das neue zentrale Netz Abschnitt für Abschnitt in Betrieb genommen. Es kann jederzeit wieder zu längeren Unterbrüchen kommen.

Samstag 2.5.2015 und Sonntag 3.5.2015

Vormittag: Das zentrale Netz und die zentralen Dienste werden getestet. Dabei kann es jederzeit zu längeren Unterbrüchen kommen.

Nachmittag: Möglichst alle Gebäude werden getestet. Es kann in den Gebäuden jederzeit zu längeren Unterbrüchen kommen.


Samstag abend: Rollbackentscheidung. Sollte das neue Netz trotz intensiver Vorab-Tests nicht zufriedenstellend funktionieren, wird der vorherige Zustand wieder hergestellt. In diesem Fall wird das Netz bis Sonntag nachmittag erneut komplett abgeschaltet.
Wir gehen jedoch davon aus, dass das neue Netz zufriedenstellend funktioniert und daher am Sonntag weitere Arbeiten und Tests durchgeführt werden können, so dass es ebenfalls zu Unterbrüchen kommen kann.

Sonntag 3.5.2015 24:00

Das Datennetz der Universität sollte voll funktional sein.


Vorläufiger Ablaufplan 1.5. - 3.5.:


Information während des Wochenendes

Da die Server der Universität nicht oder nur bedingt erreichbar sein werden, haben wir eine externe Informationsseite: Auf http://homepage.bluewin.ch/unibas/ werden wir am Wochenende über den aktuellen Stand der Arbeiten informieren.

Vorteile der neuen Lösung

Performance

Die neue Lösung bietet höhere Performance im Zentrum des Datennetzes: 40 Gigabit/s heute, 100 Gigabit/s bei Bedarf in Zukunft .

Wirtschaftlichkeit

Bereits heute haben wir vereinzelt 10 Gigabit/s Gebäudeanbindungen. Diese können mit der neuen Hardware deutlich günstiger zur Verfügung gestellt werden (Preis pro 10Gbit/s Port).

Vereinfachter logischer Aufbau

Das neue Netzwerkdesign, das mit dieser Geräteklasse möglich ist, erlaubt mehr Flexibilität, vor allem bei Umzügen von Einheiten in andere Gebäude.
Die Komplexität wird um eine weitere Stufe reduziert:

  • vor 2009: Je Gebäude ein Router => Netze nur lokal , bei jedem Umzug mussten alle PCs, Drucker und anderen Geräte neue Netzwerkadressen erhalten.
  • 2009: Nur noch 6 Routerknoten => Netze an allen Gebäuden am gleichen Knoten verfügbar, d.h. bei Umzügen am gleichen Knoten, konnten die Geräte einfach umgezogen werden, bei Umzüge in ein Gebäude an einem anderen Knoten war erneut eine Rekonfiguration jedes Gerätes notwendig.
  • 2015 neu: Zentrales Routing (verteilt auf 2 Räume) => alle Campusnetze sind dann an jedes Gebäude schaltbar, bei Umzügen können sie ohne Umkonfiguration umgezogen werden.

Mehr Stabilität

Obwohl nun alle Campus-Netze an zwei zentralen Knoten zusammengeschaltet werden, wird die Stabilität für zentrale Dienste bei Störungen im Campus nicht verschlechtert sondern verbessert:

Im neuen Netzwerkdesign gibt es eine klare Trennung von Campus- und Datacenternetzen, so dass Störungen im Campus, die es leider gelegentlich gibt, zentrale Dienste wie Netzwerklaufwerke oder Email nicht beeinträchtigen können.

Ermöglicht redundante Gebäudeanschlüsse

Durch das neue Design wird es möglich, in Zukunft Gebäude über günstigere Wege redundant an einen anderen zentralen Knoten anzuschliessen. Dies erhöht die Ausfallsicherheit durch redundante Wege und Knoten (z.B. Schutz gegen Kabelbruch, Geräte-/Stromausfall in einem Knoten). Eine parallele Nutzung dieser weiteren Wege durch die neue Technologie erhöht zusätzlich die Anschlussbandbreite.

Weitere Zukunftsoptionen und Vorteile

Die neue Hardware ermöglicht in begrenztem Umfang Verschlüsselung auf 10 Gig/s Gebäudeanschlüssen, so dass sensible Daten über Mietleitungen transportiert werden können.

Die neue Technologie bietet auch sogenannte virtuelle Router, so dass auf nur einem Geräte mehrere Funktionen eingerichtet werden können , was zukünftige Kosten senkt.

Es werden auch weitere neue Technologien in Zukunft möglich (SDN, Kopplung Datacenter, SAN-Integration).